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Schmucklexikon

W

Waschgold

ist in Flussbetten, im Sand oder im Kies zu finden, meist in reinem Zustand als Staub, kleine Körner oder Klumpen. Dieses ursprüngliche Berggold - aus Gestein der Urgebirge - ist durch die natürliche Verwitterung (Erosion) von Bächen und Flüssen ins Tal geschwemmt und abgelagert worden.

Weißgold

Weißgold ist eine Legierung, die zu 750 Tausendsteln aus Gold besteht und deshalb naturgemäß gelb ist. Um die weiße Farbe zu erlangen muss es mit anderen Metallen wie Nickel, Mangan oder Palladium legiert werden.

Wolfram

Wolfram („W“) ist ein weißglänzendes in reinem Zustand sprödes Schwermetall mit einer hohen Dichte. Mit 19,3 g/cm³ weist Wolfram eine für ein Unedelmetall extrem hohe Dichte auf, welche die von Blei (11,3 g/cm³) und auch Quecksilber (13,5 g/cm³) noch deutlich übertrifft. Außerdem besitzt es von allen reinen Metallen den höchsten Schmelz- und Siedepunkt. Im reinen Zustand ist Wolfram ein schmiegsames, gut umformbares Metall. Aus diesen Gründen wird es am häufigsten als Glühdraht in Glühlampen verwendet.

Wolframcarbid

Wolframcarbid ist eine nichtoxidische Keramik. Diese wird aus den chemischen Elementen Wolfram und Kohlenstoff gebildet. Es handelt sich dabei um Einlagerungsmischkristalle. Wolframcarbid ist kratzfest und zeichnet sich durch seine besondere Härte aus, die beinahe so hoch ist wie die von einem Diamanten. Deshalb wird es hauptsächlich als Material für Werkzeuge oder zur Herstellung von kratzfesten Uhrgehäusen verwendet.